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Der Metzger ist für beinahe jedes Schwein die Endstation. Die Metzger war Endstation für die SPD. "Ich habe die Wahl nur mit meinem guten Namen gewonnen", tönt die Abgeordnete Dagmar Metzger, die in den 90-ern aus Berlin nach Darmstadt migrierte. Sie trägt den "guten Namen" der angeheirateten Familie, die sie auf die Darmstädter Karriereleiter gehoben hat. Wer in Frau Ypsilanti eine "Heuchlerin" sehen will, der schaue sich zunächst Frau Metzger an. Diese Dame ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein evangelikales U-Boot. Ferngesteuert.
Ihr politischer Werdegang ist ein Paradebeispiel für Protektion. Sie wurde mit ausgezeichneten Beziehungen und einer einschlägigen Grundausbildung auf die öffentliche Versorgungsleiter gestellt. Dagmar Metzger studierte nach dem Abitur und einer Banklehre Rechtswissenschaften. Bis zur letzten Landtagswahl war sie Justiziarin der Stadt- und Kreis-Sparkasse Darmstadt. Solche Stellen werden zwar öffentlich ausgeschrieben, aber eiskalt quotenpolitisch besetzt. Dagmar Metzger ist natürlich bereits Aufsichtsratsmitglied der HEAG Südhessische Energie AG (HSE). Diese Firma ist an Kraftwerksneubauten beteiligt und würde mit einem neuen Atomkraftwerk sehr viel besser verdienen. Für ein SPD-Mitglied, das erst seit 1990 Mitglied der SPD und erst seit 2003 Vorstandsmitglied in Eberstadt (Ortsteil von Darmstadt) ist, hat sie eine beachtlich steile Karriere hinter sich. Erst seit 1997 ist sie Stadtverordnete in Darmstadt und leitete dort von 2001 bis 2006 den Ausschuss für Kultur und Wissenschaften. Seit der Landtagswahl in Hessen 2008 ist Dagmar Metzger nun direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete des Wahlkreises Darmstadt-Stadt II. Vollversorgung steht an. Nach noch nicht einmal 20 Jahren SPD Mitgliedschaft. Das ist eine bemerkenswerte Karriere. Die hat sie ganz sicher dem "guten Namen" Metzger zu verdanken. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ kann Metzger es nun nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, entgegen den Versprechungen im Wahlkampf mit der Partei Die Linke zusammenzuarbeiten. Wir sehen das etwas differenzierter. Wir sehen vordergründig einen persönlichen Profilierungs-Turbo auf Kosten der Wähler des Bundeslandes Hessen. Schneller kann man seinen Namen in der Bundespolitik nicht verbreiten. Wir werden sie dank ihres gelungenen Coups von nun an ebenso auf der Bühne der medialen Eitelkeiten antreffen, wie auch später sehr wahrscheinlich irgendwo in der SPD Bundesriege. Aber die Absage Metzgers an die Pläne von Ypsilanti birgt vielleicht noch viel tiefere Aspekte religiöser Verschwörung. Nehmen wir einmal an, die seit dem frühen 20. Jahrhundert aufstrebende Polit-Dynastie "Metzger" aus Darmstadt ist die 5. Kolonne evangelikaler Puritaner innerhalb der SPD. Ihr Schwiegervater Ludwig Metzger (1902-1993) wurde 1929 Vorsitzender des Bundes religiöser Sozialisten in Hessen. Nachdem er 1933 aus politischen Gründen aus dem Staatsdienst entlassen worden war, arbeitete er bis 1945 als Rechtsanwalt in Darmstadt. 1934 beteiligte sich Metzger an der Gründung der "Bekennenden Kirche". Auch nach dem Ende des zweiten Weltkriegs, als er schon Oberbürgermeister geworden war, nahm er stets als "Gast" an den Treffen des Bruderrats teil, der häufig in Darmstadt tagte und sogar seine Geschäftsstelle dort einrichtete. Heute versucht diese evangelikale Basiszelle alt-testamentarisch gesteuerter Gottesanbeter das Böse aus dem hessischen Parlament zu vertreiben. Für solche Fälle haben die Gottesfanatiker politische U-Boote auf allen Parteiebenen versenkt. Es wäre naiv zu glauben, evangelikale Eiferer würden nur über den EAK in der CDU Einfluss auf die deutsche Innenpolitik nehmen. Diese hoch-ideologisierten U-Boote der evangelikalen Sekten stehen auch in der SPD "unter Waffen". Natürlich sind sie, wie Frau Metzger dem sogenannten "Seeheimer Kreis" der konservativen Basis in der SPD assoziiert. Es handelt sich beim "Seeheimer Kreis" um eine perfekte Deckadresse für die "fünfte Kolonne" christlicher Eiferer im Parteikörper der SPD. Dort kann jede knackig konservative Betschwester und jeder Betbruder auftauchen, ohne sich mit seiner Sprache als Sektenmitglied zu outen. Eine dieser meuchelnden Zellen hat mit hoher Wahrscheinlichkeit schon einmal eine andere, großartige SPD-Dame politsch so nachhaltig demontiert, dass sie frustriert aufgegeben hat. Jeder erinnert sich noch an Heide Simonis. Den Verlust von Schleswig-Holstein für die SPD und die daraus resultierende, politische Übermacht der CDU im Bundesrat haben die politisierten Gottesfanatiker damals natürlich ebenso billigend in Kauf genommen, wie sie es heute mit Hessen und Frau Ypsilanti tun. Vereinigungen, die aus dem Bibelgürtel der USA gesteuert werden, scheren sich einen Dreck um Partei- oder Ländergrenzen. Sie wollen offene, pluralistische Gesellschaften abseits vorchristlicher Bibelvorschriften verhindern. Diese Irren sind auf einem blutigen Kreuzzug. Denen ist es egal, in welcher Partei sie als Agenten ihres absurden Gottes wirken. Frau Metzger, die Berlinerin, die sehenden Auges in diesen Darmstädter Betbruderzirkel eingeheiratet hat, empfing nun wohl ihren irreversiblen Aktivierunscode. Mit diesem Einsatzbefehl wird Zeitgeschichte verzerrt und demokratischer Fortschritt ganz bewusst behindert. Es gibt keine religiösen Fantiker die echte Sozialisten sind. Soviel zur politischen Charade der Familie Metzger. Es sollte eigentlich jedem solidarischen Sozialisten klar sein, dass Sozialismus und evangelikaler Wahn eine Kombination ist, die sich per Definition ausschließt. Das Christentum diente über Jahrtausende hinweg einem grob assozialen Herrschaftsglauben, der eigentlich nicht wirklich mit dem Godesberger Programm vereinbar ist. Christen waren im Namen ihres Glaubens quer durch die Weltgeschichte hindurch blutrünstige Machtpolitiker und haben leider nur marginal mit dem demütigen Menschenfreund zu tun, wie es uns die Propaganda aus Rom und anderen klerikalen Dependenzen der so reichen, wie wahnsinnigen Sektenwelt immer gerne weismacht. Besonders die alttestamentarischen, evangelikalen Vertreter des Christentums sind Verschwörer übelster Machart, die kalt lächelnd auch über Leichen gehen, wenn es nur der Behinderung einer sich entwickelnden modernen Gesellschaft dient, die sich jenseits ihrer abartig antiquierten, vorchristlichen Weltsicht zu etablieren versucht. Eine neue, politische Leiche haben sie nun schon wieder in ihrem Inquisitionskeller: Frau Ypsilanti, die Naive. Sie ist in alle politischen Messer gerannt, die nach einer Landtagswahl nur aufklappen konnten. Nun hat sie auch noch den Dolch einer evangelikalen Verräterin im Rücken stecken. Das Geschehen riecht nach einer politischen Exekution im Namen der Familie Metzger aus Darmstadt. Ist "Metzger" heute immer noch ein so guter Name in Darmstadt? |