spacer
spacer spacer
unabhängig und modern
gemein unabhängig - bösartig modern - 7. Jahrgang - Juli 2010
spacer spacer
spacer
spacer spacer spacer spacer
spacer
spacer spacer
Hauptmenu
Im Moment sind
435 Gäste online

Schweiß-Duftstoffe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Martin Reisbeck   
10.02.2007

Hechel JapsUS-Forscher haben gemessen, wie Frauen auf Schweiß-Duftstoffe reagieren. Mit Elektroden kann man recht verlässliche Analysen fahren. Beim Riechen des Stoffes Androstadienon, der im männlichen Schweiß enthalten ist, stieg die Herzfrequenz und der Blutdruck der Testfrauen an. Zudem bekamen die Damen bessere Laune.

Da wird es auf Frauenseite auch sicher zu keinem Dementi kommen. Was ist für eine Frau attraktiver, als die Vorstellung von einem arbeitenden Mann? Ein Baby vielleicht? Und wir wissen doch seit dem Kinsey-Report: Bei der Frau fängt es im Kopf an. Im Gegensatz zu den Männern?

Die Messprotokolle deuten, so die Forscher weiter, auf eine höhere Paarungsbereitschaft der Frauen hin, da diese als Antwort auf Androstadienon ein typisch weibliches Hormon ausschütten, das im Zusammenhang mit der Paarung steht. Die Forscher glauben damit bewiesen zu haben, dass auch der Mensch von einem Pheromonsystem beherrscht wird. Wie der Schmetterling. Wir haben das ja schon lange gewusst. Einzige Mittel dagegen sind Trieb-Sublimation und Nichtstun. Aber juristisch war in der Richtung bisher gar nichts zu machen.

Von nun an aber gilt dauernde Abwesenheit von Androstadienon in einer Ehe als definierter Mangel, der mit Hartz IV bestraft wird. Nebenbei: Männer sollten ein kräftiges Deo zur Hand haben, falls ein Handwerker das Haus betritt. Am Besten machen sie, die Herren, von jetzt an alles selbst und schwitzen schön dabei. Halt! Ziehen sie nicht die falschen Schüsse! Achten Sie bei der Arbeit darauf, dass Ihre Frau in der Nähe ist. Wegen des Lustgewinnes.

Und wenn der Papst dann anfängt gegen Arbeit zu wettern, wird's wirklich interessant. Bis dahin heißt es für uns Männer aber: Arschbacken zusammen und ordentlich reinhauen. Das schweißt Mann und Frau zusammen.

Als hinderlich auf dem Weg zum "sex on demand" ist - wird zumindest unter Männern gehandelt, dass die Paarungsbereitschaft des menschlichen Weibchens mit der Zunahme des sozialen Status im Quadrat abnimmt. Wie eben auch die Schweißlassbereitschaft des Männchens in Phasen steigenden Komforts naturgemäß abnimmt. Gegen diesen Umstand hat auch schon längst ein Pharmariese einen typisch männlichen Ausweg gefunden und mit der Sekretion von Androstadienon begonnen.

Paarungswillige Männchen können es sich in Form von duftender Kosmetik verabreichen. Die Branche verlautet: seit der Marktreife von Androstadienon ist der Absatz von Viagra sprunghaft in die Höhe gegangen.

© Alle Rechte liegen bei den genannten Autoren.

so much
spacer