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Es wäre schön, wenn wir so kurz vor dem Dawillichlebener Weihnachtsmarkt ausnahmsweise einmal weihnachtlich friedlich bleiben könnten. Doch leider hat die CDU-HGV Koalition unter dem Vorsitz des nimmersatten Gespannes Roth-Hestermann mehr Dreck am Stecken, als es sich der ahnungslose Bürger überhaupt vorstellen kann. Die beispiellos dünnen, wenn nicht gar schon dummen, Werbeschriften des Stadtmarketing waren offenbar noch nicht Zumutung genug, heute müssen wir die Stadt Bruchköbel gar vor einer kostspieligen Unterlassungsklage warnen.
Mit den folgenden vier Absätzen präsentiert sich Ihre Stadt mindestens bis heute im Internet. Sie finden die folgenden Texte unter dem Kapitel „Rathaus“ in der städtischen Internetpräsenz:
(Zitat Anfang)
Aufmerksamkeit und Sorgfalt
Der Kunde stellt für uns daher das wichtigste Kapital des Unternehmens dar, so dass sorgsamer Umgang mit allen Kunden und größtmögliche Aufmerksamkeit und Sorgfalt bei der Geschäftsabwicklung für alle Mitarbeiter stets oberstes Gebot ist.
Mitarbeiter
Die bestmögliche Betreuung der Kunden erfordert in allen betrieblichen Teilbereichen und auf allen Ebenen gute, geschulte und motivierte Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen und der Erreichung des Unternehmenszwecks vollen Umfanges identifizieren können.
Dynamik
Pünktlichkeit beim Kunden, Beweglichkeit in der Organisation und schnelle Einsatzbereitschaft gewährleisten für den Kunden die rasche Deckung seines Bedarfs. Das Unternehmen muss die gleiche Dynamik haben wie der Markt. Diese Flexibilität zeichnet uns als Eigenbetrieb der Stadt Bruchköbel aus!
Wir betreuen mit dem Anspruch, alle Kunden durch unser umfassendes Leistungspaket zufrieden zu stellen. Wenn Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchten, bieten wir sämtliche Hilfen und Unterstützung an.“
(Zitat Ende)
Abgesehen von der für eine Stadt ziemlich unpassenden, geradezu lächerlichen Ansprache, sind die Texte Wort für Wort geklaut. Ja, abgeschrieben. Ach was, noch nicht eimal geschrieben. "Copy-Paste" - fertig. Gestohlen von der Internetseite des Handwerker-Großhandels Andreas Paulsen in Norddeutschland. Hätten Sie das gemerkt, lieber Leser? Sicher nicht. Aber die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, während sich mindestens ein Abmahnungsgeier die gierigen Hände reibt, denn das Copyright für Andreas Paulsen ist unter dem Original-Text angegeben. Das Stadium des Dilletantismus in unserem Rathaus ist durch nichts mehr zu überbieten!
Eine offenbar einfältige Stadt präsentiert sich hier uneingeschränkt wie ein Unternehmen und spricht uns als Kunden an. Die Bürgerschaft Bruchköbels wird durch Roth und seinen unqualifizierten Stab der Lächerlichkeit preisgegeben. Da scheint offenbar die Phantasie des Bürgermeisters, zuständig für die Kontrolle der städtischen Selbstdarstellung, endgültig durchgegangen zu sein. Wir empfehlen dringend, dass er sich für den Rest seiner Amtszeit endlich um seine eigentlichen Aufgaben in der Verwaltung kümmert und das Verhökern von Schund, Tand und Tinnef seinen Spießgesellen vom Handwerker- und Gewerbeverein überlässt. Die von Roth angestifteten Ausflüge in ein absurdes Marketing ohne jede Substanz müssen sofort eingestellt werden. Der Mann wird uns nämlich langsam gefährlich!
Es ist an der Zeit, dass jemand den Dawillichlebener Fotostar daran erinnert, dass er nur Bürgermeister und kein Oberbürgermeister ist. Ein Oberbürgermeister ist für Bieranstiche, Händeschütteln und Empfänge zuständig. Roth als Chef einer aufgeblasenen, völlig überdimensionierten Verwaltung soll kontrollieren und verwalten. Dafür wird er bezahlt und darin versagt er kläglich auf ganzer Linie. Zwei Millionen Euro Haushaltsdefizit hatte noch kein Bürgermeister dieser Stadt zu verantworten. Nun bringt er uns auch noch in die Gefahrenzone eines kostspieligen Unterlassungsverfahrens. Kein Wunder, dass der Mann unbedingt einen ersten Stadtrat braucht, der ihm neben der Arbeit auch noch die Verantwortung abnimmt.
Der Bruchköbeler Steuerzahler würde auf diese kostspielige Doppelbesetzung gerne verzichten. Aber Roth und seine CDU-HGV-Koalition prügeln all ihre gierigen Ansinnen ganz unverschämt weiter durch die Instanzen. Die Kredite werden schließlich von der Bürgerschaft bezahlt. Da kann so einer wie er gut in die Vollen greifen und Sekt trinken, während er uns auf unsere Kosten mit der heißen Luft seiner angeheuerten Profilaberer Selters in Aussicht stellt. Die Rechnung für sein Versagen präsentiert ihm die mittlerweile aufgewachte Bürgerschaft zur nächsten Kommunalwahl. |